Ein neues Wörterbuch für die Verständigung auf Reisen
Der Autor des Buches, Lothar Matthäus, profitierte beim Verfassen des Buches von seinen Englischkenntnissen, die während seines einjährigen Aufenthalts bei den "New Jersey Metro Stars" geformt wurden. Im deutschen Vorwort wünscht Matthäus den Nutzern des Wörterbuches ein bisschen lucky und hofft, dass sie unter Zuhilfenahme seines Werks alle Quäschtens verstehen können.
Das Buch fußt auf den Spracherfahrungen von Lothar Matthäus und richtet sich insofern an Anfänger, für welche die englische Sprache noch Neuland ist, das man am besten mit dem Finger auf der Landkarte bereist. Und als eben solch eine Landkarte soll das Buch von Lothar Matthäus dienen. Konsequent richtet sich das Buch insbesondere an Spätlerner höheren Alters. Eine Zielgruppe, deren Schwierigkeiten der Rekordnationalspieler nur zu gut verstehen kann. Kam er doch selbst erst im Spätherbst (um nicht zu sagen im tiefsten Winter) seiner Karriere in die USA, um dort seine Laufbahn als aktiver Fußballer ausklingen zu lassen. Nun avanciert er zum sicheren Rückhalt und Leitwolf für jene, die im englischen Sprachraum nicht planlos untergehen wollen. Dabei führt Matthäus den Leser zielgerichtet an das praktisch Nützliche im englischen Sprachgebrauch heran. Nebenkriegsschauplätze, wie Grammatik und Orthographie, werden im zwei Seiten langen Schlusswort abgehandelt. Dank faustgroßer Illustrationen und Lautschrift wird sichergestellt, dass jeder der insgesamt 582 Begriffe genau in die tiefsten Winkel des Gedächtnisses trifft und dort verbleibt.
Es gelang Lothar Matthäus unbestreitbar, die wohl anfängerfreundlichste Englisch Übersetzung, die man derzeit auf dem deutschen Markt findet, zu erschaffen. Das Buch erfreut sich insbesondere bei Rentnern, die mal endlich ihre Verwandten in den USA besuchen wollen, hoch im Kurs. Kein Wunder: Schließlich steht nicht nur der Rekordnationalspieler (ein Begriff, der selbstverständlich auch in der Englisch Übersetzung vorliegt) mit seinem Namen Pate für dieses Buch. Er hat es auch verfasst, um all jenen zu helfen, die es mal leichter haben sollen als er.
Mit seinem Wörterbuch hat Lothar Matthäus scheinbar eine Trendwelle losgetreten. Zahlreiche ehemalige Fußballer aus Deutschland spüren nun den Drang, Bücher zu verfassen. So erscheint in kürze ein Buch von Rudi Völler über die Notwendigkeit von Doping Kontrollen im modernen Fußball. Dabei setzt sich Rudi Völler besonders für den Einsatz von Speichelproben ein. Auch Andi Möller überkommen nun schriftstellerische Ambitionen. Er entpuppte sich kürzlich als Freizeit-Ornithologe und will nun ein umfassendes Werk über Schwalben verfassen. Sogar Trainer Werner Lorant will nun ein Buch veröffentlichen: "Das Tier in mir" soll über die Bändigung desselben berichten. Das Buch soll als Ratgeber und Leitfaden für adäquaten Stressabbau gelten.